Info-Box

Ihr Erfolg ist unser gemeinsames Ziel.

Eine fundierte Entscheidung ist dafür der beste Anfang. Wir unterstützen Sie mit transparenten Informationen zu allen Aspekten Ihrer Behandlung: Von der ersten Recherche in unserem Lexikon über detaillierte Leistungsbeschreibungen bis hin zu organisatorischen Fragen der Kostenübernahme durch die ÖGK. So sind Sie bestens vorbereitet für ein zielführendes Beratungsgespräch.


KOSTENÜBERNAHME ÖGK

In Österreich werden BOTOX-Behandlungen bei: chronischer Migräne oder Augenlidstraffungen unter bestimmten Voraussetzungen von den Krankenkassen übernommen.

Voraussetzungen für die Kostenübernahme bei

  • BLEPHAROPLASTIK

    AUGENLIDSTRAFFUNG:


    Funktionelle Einschränkungen: Schwere Hautüberschüsse am Ober- oder Unterlid, die das Sichtfeld blockieren (Gesichtsfeldeinschränkung). Chronische Entzündungen (z. B. Lidrandentzündung durch Hautfalten). Mechanische Reizung der Augen (z. B. Wimpern, die auf die Hornhaut scheuern). 

    Ärztliche Dokumentation: Ein Augenfacharzt (Ophthalmologe) oder plastischer Chirurg muss die medizinische Notwendigkeit bestätigen.

    Oft ist ein Gesichtsfeldtest (Perimetrie) oder Fotodokumentation erforderlich. 

    Ablehnung rein kosmetischer Gründe: Die Kasse übernimmt keine rein ästhetischen Korrekturen (z. B. altersbedingte Erschlaffung ohne Sehbehinderung).


    Tipp: Falls Sie betroffen sind, lassen Sie sich von einem Augenarzt untersuchen und beraten, ob die Kriterien für eine Kostenübernahme erfüllt sind. 

  • BOTOX | BOTULINUMTOXIN

    MIGRÄNE:


    • Diagnose „Chronische Migräne“: Mindestens 15 Kopfschmerztage pro Monat, davon ≥8 Migränetage (gemäß IHS-Kriterien). Die Diagnose muss durch einen Facharzt (Neurologen) bestätigt werden. 
    • Therapieversagen anderer Medikamente: Vorheriger erfolgloser Einsatz von mindestens 3–4 prophylaktischen Medikamenten (z. B. Betablocker, Topiramat, Antidepressiva). 
    • Durchführung durch einen qualifizierten Arzt: Die Behandlung muss von einem speziell geschulten Arzt, Neurologen oder Schmerztherapeuten durchgeführt werden. 

    Vor der Behandlung ist ein Kostenvoranschlag und eine Bewilligung der Kasse nötig. 


    Falls Sie betroffen sind, besprechen Sie am besten vorab mit einem Neurologen, ob die Voraussetzungen erfüllt sind!



    ZÄHNEKNIRSCHEN "BRUXISMUS"


    In Ausnahmefällen kann eine Übernahme erfolgen, wenn:


    Andere Therapien (z. B. Aufbissschienen, Physiotherapie) versagt haben und ein medizinischer Bericht des behandelnden Arztes (Zahnarzt, Neurologe) vorliegt, der die Notwendigkeit begründet.


     Wie kann man einen Antrag stellen?


    • Der Arzt muss einen Heilmittelantrag bei der Krankenkasse einreichen.
    • Erfolgschancen sind gering, aber möglich, wenn schwerwiegende Folgen (z. B. Kiefergelenksschäden) drohen.

     


    ​Alternative Optionen:


    • Private Zusatzversicherungen können je nach Tarif einen Teil übernehmen.
    • Selbstzahlerkosten: Ca. 200–500 € pro Sitzung (je nach Dosis und Arzt).

    Fazit: Eine Einzelfallprüfung durch die Krankenkasse ist nötig. Am besten direkt bei der zuständigen Krankenkasse (z. B. ÖGK, SVS, BVAEB) nachfragen.

Ablauf der Kostenübernahme


  • Facharzt-Konsultation: Diagnose und Dokumentation der funktionellen Probleme. 
  • Antrag bei der Krankenkasse: Einreichung von Befunden und Kostenvoranschlag. 
  • Bewilligung (oder Ablehnung): Die Kasse prüft, ob die OP medizinisch notwendig ist. 

ALLGEMEINE INFOS ZUR AESTHETISCHEN OP

1. Durchführungsort der Eingriffe

Größter Teil der Eingriffe wird in unserer eigenen Ordination mit modernem Eingriffsraum durchgeführt.

In ausgewählten Fällen (bei komplexeren Eingriffen oder besonderen patientenindividuellen Bedürfnissen) erfolgt die Operation im MEDICENT Baden.


 

2. Voruntersuchungen & OP-Vorbereitung

​Bevor ein Eingriff durchgeführt wird, sind folgende Schritte notwendig:


  • Ärztliche Beratung:
  • Analyse der individuellen Anatomie und Hautbeschaffenheit
  • Besprechung der Erwartungen und realistischen Ergebnisse
  • Aufklärung über Risiken, Narbenbildung und Heilungsverlauf

 

  • Medizinische Voruntersuchungen:
  • Bluttest (Blutbild, Gerinnung, Leber- und Nierenwerte)
  • EKG (bei Patienten über 40 oder mit Herz-Kreislauf-Erkrankungen)
  • Allergietest (falls bestimmte Narkosemittel oder Medikamente verwendet werden)

 

  • OP-Freigabe:
  • Durch Hausarzt oder Anästhesisten (abhängig von Narkoseform)
  • Absetzen von Blutverdünnern (z. B. Aspirin, Ibuprofen) 1–2 Wochen vor OP
  • Verzicht auf Rauchen & Alkohol (mind. 2 Wochen vorher)


 

3. Am OP-Tag

  • OP-Dauer: Je nach Verfahren zwischen 1–4 Stunden


  • Narkose:
  • Lokalanästhesie (örtliche Betäubung) für kleinere Eingriffe
  • Sedierung (Dämmerschlaf) oder Vollnarkose bei größeren Eingriffen


  • Ambulant oder stationär?
  • Die meisten kleineren Eingriffe erfolgen ambulant (Entlassung am selben Tag)
  • Größere OPs (z. B. komplette Bauchdeckenstraffung) erfordern ggf. 1–2 Tage Klinikaufenthalt

 


4. Nachsorge & Heilungsprozess

​a) Unmittelbar nach der OP:

  • Kompressionsverbände/Mieder zur Unterstützung der Hautstraffung
  • Kühlung (zur Schwellungsreduktion, aber keine direkte Eisauflage!)
  • Schmerzmanagement (meist leichte Schmerzmittel wie Paracetamol)
  • Körperliche Schonung (kein Sport, schweres Heben oder starke Bewegung)

 

b) Erste Kontrolltermine:

  • Nach 1–3 Tagen: Wundkontrolle und Verbandswechsel
  • Nach 5–10 Tagen: Fadenentfernung (falls nicht selbstauflösend)

 

c) Unterstützende Maßnahmen:

 

d) Langfristige Nachsorge:

  • Schwellungen & Blutergüsse: Meist nach 2–4 Wochen deutlich reduziert
  • Endgültiges Ergebnis: Nach 3–6 Monaten voll sichtbar
  • Sport & Belastung: Frühestens nach 4–6 Wochen

 

5. Mögliche Komplikationen

  • Schwellungen & Blutergüsse (normal, klingen nach einigen Wochen ab)
  • Taubheitsgefühl (kann einige Wochen bis Monate anhalten)
  • Infektionen oder Wundheilungsstörungen (selten, bei guter Nachsorge vermeidbar)
  • Narbenbildung (individuell unterschiedlich, kann mit Pflege optimiert werden)


6. Damit alles glatt läuft – Ihre OP-Vorbereitung

Um Ihren Operationstermin optimal vorzubereiten und Ihnen einen sorgenfreien Ablauf zu ermöglichen, bitten wir Sie, das Honorar bis spätestens eine Woche vor dem geplanten Eingriff zu überweisen.

So können wir uns voll und ganz auf Ihre Behandlung konzentrieren und alle organisatorischen Schritte rechtzeitig abschließen. Vielen Dank für Ihr Verständnis!


FAQ

Die meisten meiner Eingriffe führe ich in meiner eigenen Ordination mit speziellem Eingriffsraum durch. In bestimmten Fällen (z. B. bei komplexeren Operationen oder besonderen medizinischen Erfordernissen) erfolgt die OP im MEDICENT Baden. 


​Eine sorgfältige Vorbereitung, realistische Erwartungen und eine professionelle Nachsorge sind entscheidend für ein optimales Ergebnis. Jeder Eingriff ist individuell – ich berate Sie gerne persönlich über die beste Methode für Ihre Wünsche!


Für Ihre Sicherheit und Ihr Wohlbefinden rund um die Uhr bieten wir Ihnen daher eine 24-stündige Erreichbarkeit, 7 Tage die Woche.